Schlangenmachertreffen „light“ 2022

Maskenträger

Wir haben uns entschieden, nach langen 2 Jahren vom 14. bis 17. Juli 2022 endlich wieder ein Treffen zu veranstalten. Leider können wir uns aber nicht sicher sein, wie es mit den Auflagen und Bestimmungen bei steigenden, fallenden oder auch gleich bleibenden Corona-Zahlen aussehen wird.

Wir haben uns daher entschlossen, das Treffen dieses Jahr als „Selbstversorgertreffen“ auszurichten. Das bedeutet, wir werden euch einen Grill zur Verfügung stellen und es wird ein Zelt zum klönen geben. Bier bieten wir auf Spendenbasis an, um die Kosten dafür zu decken. Auch für sanitäre Anlagen ist natürlich gesorgt.

Alles, was ihr sonst noch braucht oder haben möchtet, müsst ihr bitte selbst mitbringen!

Der Unkostenbeitrag für das komplette Wochenende liegt bei 25 € pro Fahrzeug.

Das Treffen findet, wie bereits in den letzten Jahren, auf dem Gelände der Motorrad Freunde Iberg (MFI) statt. Ihr findet das MFI-Gelände in 38315 Hornburg an der Rimbecker Straße52°01’24.8″N / 10°36’04.2″E

Wir Schlangenmacher freuen uns, euch trotz der starken Einschränkungen wieder zu begrüßen!

Arbeit zieht Arbeit nach sich…

…wusste schon Meister Röhrich. Eigentlich war der Plan ja, die Bremsanlage zu überholen.

Damit finge es an. So weit, so gut. Aber ihr wisst natürlich alle, wie so etwas dann weiter gehen kann. Liegt man erst einmal unter dem Auto, finden sich nach und nach immer mehr Baustellen, die abgearbeitet werden wollen. Nachdem wir dann mal die ersten Bleche entfernt hatten, wurde das ganze Ausmaß des Rostbefalls deutlich. Und das, obwohl ich alle Träger bei der ersten Restauration entrostet und versiegelt hatte und dazu noch die Bleche eingeklebt waren. Anscheinend ist doch Feuchtigkeit unter die Verklebung gedrungen. Zusammenfassend kann gesagt werden: kaum sind 20 Jahre vergangen, schon muss man wieder ran…

Der „Lange Thomas“ – auch bekannt als „Maler Gnadenlos“ – hat die Ganze Sache maßgeblich vorangetrieben und nun ist die ganze Karre erst einmal auseinander 🙂

Schneckenhaustreffen 2021

Kein Fahrzeug symbolisiert das Schneckenhaustreffen besser als der beige-rote GruKW des Veranstalters Olaf Knickrehm 🙂

Obwohl wenn sich das Wetter auf unserem diesjährigen Treffen nicht immer von seiner besten Seite zeigte, das Cabrio konnte dennoch offen bleiben. Ok, Badeausflüge zur Ostsee haben wir uns an allen drei Tagen verkniffen und die eine oder andere Heizung musste Abends schon mal angeworfen werden. Im großen und ganzen jedoch war uns der Wettergott (wer ist das eigentlich genau?) gnädig. Kein Fahrzeug fuhr sich fest, wie es in regenreichen Jahren dann doch schon mal vorkam.

Wie immer wurden alle Teilnehmer jeden Morgen mit frischen Brötchen und ebenso frischem Brot aus dem Passader Backhaus versorgt.

Gegen Mittag kam eine Gruppe Oldtimerfans im Rahmen einer Ausfahrt zufällig des Weges und machten spontan einen Abstecher auf unser Gelände.

Am Samstag nach Einbruch der Dämmerung gab Martin einen kleinen Einblick in historische Lichttechnik von Rettungskräften und Militär. So führte er natürlich den Start der unvermeidlichen Petromax vor, aber auch andere Beleuchtungstechniken wie z.B ein Suchscheinwerfer eines Panzers kamen zum Einsatz. In Anbetracht er aktuellen Diskussion über Energiespeicher fand eine Kalium-Batterie der Bundeswehr besondere Beachtung. Bei diesem Batterietyp „verschleißen“ nicht die innen liegenden Platten, sondern die hinzugegebene Flüssigkeit. Die gezeigte Batterie funktionierte tadellos, obwohl sie bereits mehrere Jahrzehnte alt war.

Am späten Abend dann zeigten Hans und Günter jeweils Filmzusammenstellungen von Urlauben, Ausflügen und Aktionen rund um die Szene.

Hanomag aus Könnern

In der Mitteldeutschen Zeitung erschien am 10.10.2021 ein Artikel über Steffen und Silke Bergt, die einen AL28 (mit kleinem Fahrerhaus) zum Camper umbauen.

OK, beim Untertitel „Wir sprachen mit Steffen und Silke Bergt über ihr persönliches Großprojekt mit einem 28 Jahre alten Lastwagen.“ hat sich die Zeitung dann doch leicht verrechnet. Der Wagen stammt aus dem Jahre 1963.

https://www.mz.de/mitteldeutschland/salzlandkreis/hanomag-aus-konnern-soll-bald-als-camper-durch-die-welt-rollen-3257706

Schlangenmachertreffen 2021 abgesagt

Abgewrackt

Seit gut eineinhalb Jahren müssen wir alle mit den Auswirkungen der „Corona-Verordnungen“ zurecht kommen. Die ändern sich aber häufig und sind nicht selten schwer zu durchschauen. So ist es nicht eben gerade leicht, selbst kleinere, private Veranstaltungen „regelkonform“ zu organisieren; von größeren Treffen ganz zu schweigen.


Selbstverständlich mussten auch bisher für sämtliche größere Treffen eine Reihe von Genehmigungen eingeholt werden. Allerdings waren die Regeln immer klar umrissen und nicht so „variabel“ wie im Moment gerade.
An erster Stelle stehen für uns da die so genannten „Inzidenzwerte“ im Raum. Die offizielle Definition für die Berechnung der „Inzidenzwerte“ lautet:


„Die 7-Tage-Inzidenz beschreibt die Anzahl der neu gemeldeten, mit einem PCR-Test bestätigten Corona-Fälle pro 100.000 Einwohner in einem Zeitraum von sieben Tagen (das wären rechnerisch 0,1 Prozent der Einwohner, die einen positiven Test hätten). Sie wird folgendermaßen berechnet: Man addiert alle neuen Fälle (= positive Testergebnisse, nicht Erkrankte!) in einer Region über sieben Tage. Man teilt sie durch die Einwohnerzahl und multipliziert den Wert mit 100.000.“


In dieser offiziellen Definition ist leider weder festgelegt, wie groß die zu testende Bevölkerungsgruppe ist, noch ob sie repräsentativ ist, noch ist festgelegt, wie viele Tests vorgenommen werden.

Machen wir spaßeshalber mal eine Modellrechnung und gehen davon aus, dass 1% der Bevölkerung einen positiven PCR-Test haben könnte.
Im Landkreis Wolfenbüttel leben rund 120.000 Einwohner. Wir testen nun innerhalb von sieben Tagen 100 Menschen. 1 Prozent von ihnen ist positiv = 1 Person ist positiv.
„Inzidenzformel“: Positive Tests geteilt durch Einwohnerzahl mal 100.000. Anwendung: 1 / 120.000 x 100.000 = 0,8 Inzidenzwert.
Testen wir nun aber 50% der Menschen (60.000) erhalten wir 600 positive Ergebnisse.
„Inzidenzformel“: 600 / 120.000 x 100.000 = 500 Inzidenzwert, Lockdown! Es hat sich die Zahl der potenziell positiven Menschen (1%) nicht geändert — nur hat die Anzahl der Tests mehr positive Tests generiert.


Wie ihr unschwer seht, könnte daher allein schon eine Zunahme der durchgeführten Tests (auch ohne tatsächlich höhere Infektionszahlen) dazu führen, dass unser Schlangenmachertreffen kurzfristig verboten wird. Mit dieser Unsicherheit kommen wir nicht klar. Alle Arbeit, die für unser Treffen im Vorwege nötig ist, wäre vergebens. Und auch die bis dahin aufgelaufenen Kosten gingen zu unseren Lasten. Wir hoffen auf euer Verständnis, dass wir dieses Risiko als private Veranstalter einfach nicht tragen können.

Sollte sich die Situation bis zum Herbst verbessern, denken wir über ein kleines, minimalistisches Treffen an unseren Hallen nach. Wir werden euch an dieser Stelle rechtzeitig informieren.

Allerdings müssen wir im Auge behalten, dass die Bundesregierung ihre „Bundesnotbremse“, die offiziell am 30. Juni automatisch enden sollte, nun eventuell bis zum 30. September verlängern möchte. Abgestimmt wird darüber am 10. Juni.

Update 13.06.2021: Zack – da ist es dann auch schon passiert. Am 10. Juni haben nun CDU / CSU, SPD sowie Die Grünen mehrheitlich für das fortbestehen der „epidemischen Lage von nationaler Tragweite“ zunächst bis zum 30. September 2021 gestimmt. Nachzulesen ist das auf der Website des deutschen Bundestags.

https://www.bundestag.de/parlament/plenum/abstimmung/abstimmung?id=746

„Landeskinderregel“ gekippt

In der „Braunschweiger Zeitung“ vom 18.05.2021 ist zu lesen:

Das niedersächsische Oberverwaltungsgericht hat die Regelung des Bundeslandes, den Tourismus nach dem Corona-Lockdown zunächst nur für eigene Einwohner zu öffnen, außer Vollzug gesetzt. Ab sofort können damit Touristen von überall her sich für einen Urlaub in Niedersachsen einquartieren, wie das Gericht in einem unanfechtbaren Eilbeschluss am Dienstag entschied.

Quelle: Braunschweiger Zeitung

Erinnerungen an Dedelstorf

Vor nunmehr fast sechs Jahren, im März 2015, betraten wir das letzte mal die ehemalige Richthofen-Kaserne in Dedelstorf, um unsere Hallen zu räumen und besenrein zu übergeben. Gut 15 Jahre lang waren wir dort mit unseren Hanomag Allrad LKW auf dem Gelände „zu Hause“. Wir haben die Fahrzeuge dort ausgebaut, repariert und umgebaut. Wir haben Motoren getauscht, Achsen gewechselt, Kofferaufbauten und Fahrerhäuser umgesetzt. Nicht zuletzt haben wir immer wieder sensationell tolle Oldtimer-Treffen auf dem Gelände abgehalten, gleichgesinnte kennen gelernt und Freundschaften geschlossen.

Bei unserer „Abschlussfeier“ Ende 2014 hatten wir die einzigartige Möglichkeit, alle wesentlichen Gebäude der Kaserne zu begehen. Dass schloss auch die Räume im „Untergrund“ mit ein…..

« von 5 »

Auf der Website Found Places finden sich ebenfalls noch Bilder sowie ein sehr schönes Video der Kaserne.

Dedelstorf from S.t.a.l.k.e.r. on Vimeo.

Hämelerwald

Nachdem nun so gut wie alle Treffen in diesem Jahr ausgefallen sind, haben wir uns mit ein paar Freunden zu einem kleinen, privaten Wochenendtreffen zusammengefunden. Ort der Aktion war ein kleiner, den meisten uns bislang unbekannter Campingplatz im Hämelerwald bei Hannover.

Offizielle Anreise war am Freitag, 21. August. Ohne Navi wäre die Anfahrt deutlich komplizierter gewesen, denn der Ort des Geschehens liegt recht versteckt hinter einem Wohngebiet. Kurz vor der Ankunft musste noch eine Bahnlinie überquert werden, auf der – gefühlt – alle 2,5 Minuten ein Zug fuhr und somit die Schranken pausenlos runter klappten. Geduld war hier angesagt.

Der Campingplatz selber hatte seine besten Tage vermutlich so in den 70ern. Große Teile des Platzes waren seit langem schon nicht mehr in Benutzung. Verlassene Gebäude und etliche stehen gebliebene Wohnwagen sorgen für eine Tschernobil-artige Atmosphäre. Dazu noch ein romantischer See… für uns Oldtimer-Fans also genau das richtige.

Das ganze Areal war vermutlich mal für hunderte Leute ausgelegt und so konnte unsere Gruppe mit rund 40 Personen mittlerweile lang vermisste Freiheiten genießen. Während z.B. in der Büsumer Fußgängerzone sogar im freien (!) Maskenpflicht verordnet (und auch aktiv kontrolliert) wurde, hat hier das einfache Abstand halten völlig genügt.

Wie auf fast jedem Treffen wurden natürlich auch hier die neuesten Erfindungen und Eigenkonstruktionen bewundert; wie z.B. die „Fahrtwindbeaufschlagte Buslüftung“….

….der geniale Ausbau eines Anhängers zum 1-Personen Wohnwagen mit Stehhöhe, Küchenblock und Chemie-Klo….

….oder die Außendusche.

Da sich auch der umliegende Wald herrlich für kleine Ausflüge eignet, haben wir alle die Zeit hier genossen. Einhelliges Fazit: dieser Platz ist ein echter Geheimtipp. Wir kommen ganz sicher wieder!

Unser Dank gilt den Betreibern des Platzes und natürlich Jan und seiner Familie, die das alles organisiert und für uns möglich gemacht haben.

1 2