Schlangenmachertreffen 2015

Am ersten vollständigen Juli-Wochenende, also 03. + 04. + 05. Juli 2015 findet das 7. internationale Schlangemachertreffen in 38315 Hornburg statt. Der Festivalplatz ist, wie bereits 2014, das Grundstück des MFI (Motorrad Freunde Iberg). Das Gelände befindet sich direkt unterhalb der Badeanstalt.

Wir erwarten wieder jede Menge Hanomag AL28 und L28, Magirus Deutz, MAN, Daimler Benz, Saurer, Landrover usw. sowie natürlich deren Fahrerinnen und Fahrer, die oftmals interessante Reiseberichte oder Restaurierungsstorys auf Lager haben.

Pro Fahrzeug wird ein Kostenbeitrag von 15,- € erhoben. Ein Zelt kostet, unabhängig von der Personenzahl, 5 Euronen. Es gibt komplette sanitäre Anlagen inkl. Duschen, so dass z.B. auch Fahrrad- und Motorradfahrer ein entspanntes Wochenende bei uns erleben können. Bei der Anmeldung besteht die Möglichkeit, Frühstücksbrötchen zu bestellen. Getränke und Verpflegung werden kostengünstig ab Freitagmittag angeboten; Selbstverpflegung ist natürlich auch möglich.

Natürlich sind auch Tagesgäste willkommen und wir rechnen mit vielen Besuchern aus Hornburg, Osterode sowie den umliegenden Dörfern und Gemeinden.

Da am Sonntag das große Fahrrad-Event „Sattelfest“ in der Region stattfindet, werden wir uns ebenfalls auf reichlich Radfahrer einstellen .

Wie jedes Jahr kann auch 2015 wieder ein privater Teileflohmarkt vor dem eigenen Fahrzeug abgehalten werden

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Auf jeden Fall werden wieder viele, hochinteressante Individualisten mit dabei sein!

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Das Ende der Kurzzeitkennzeichen

Natürlich ist es bereits auf diversen anderen Partner-Webseiten erschienen, aber je mehr Seiten darüber berichten, desto mehr Menschen können davon erfahren:
Wer bislang ein nicht zugelassenes Fahrzeug zwecks Probefahrt oder einfach im Rahmen einer Überführung bewegen wollte, konnte auf die so genannten Kurzzeitkennzeichen zurückgreifen. Zwischen 70 und 100 Euro musste man bei der Zulassungsstelle bzw. Versicherung zahlen und erhielt dafür die Schilder mit dem gelben Rand und der eingeprägten maximalen Nutzungsdauer. Einzige Voraussetzung: Das Fahrzeug musste verkehrstauglich sein; TÜV und AU waren nicht vorgeschrieben.Nach einem Beschluss des Bundesrates vom 19. September 2014 sollen KfZ ohne gültige Hauptuntersuchung ab dem 01. Januar 2015 aber NICHT MEHR mit den oben erwähnten Kurzzeitkennzeichen im Straßenverkehr bewegt werden dürfen. Um das, aus Sicht der Bundesregierung „hohe Missbrauchspotenzial bei der Verwendung von Kurzzeitkennzeichen zu minimieren“ sollen Kurzzeitkennzeichen künftig nur noch zugeteilt werden, wenn das damit zu fahrende Fahrzeug der Zulassungsstelle bekannt ist, eine gültige Hauptuntersuchung (HU) hat und im Fahrzeugschein eingetragen wird. Ohne gültige HU sollen nur noch Fahrten zur Zulassungsbehörde oder einer Untersuchungsstelle erlaubt sein. Fahrten zur Werkstatt wären demnach nur dann zulässig, wenn dort auch gleich die HU stattfände.Der private Kauf und Verkauf von TÜV-fälligen Fahrzeugen wäre damit praktisch unmöglich, da es keine legale Möglichkeit für Probe- geschweige denn Überführungsfahrten mehr gäbe. Dies bedeutet quasi das Ende eines wesentlichen Teils des Gebrauchtwagenhandels von Privatpersonen an Privatpersonen. Kurzum: Fahrzeuge ohne TÜV werden unverkäuflich. Erst recht Fahrzeuge der höheren Gewichtsklassen. Sind PKW zur Not noch mit dem Anhänger zu bewegen, geht bei unseren Fahrzeugen nichts mehr ohne Tieflader. Und wer so ein Ding mal organisieren UND bezahlen musste, ahnt vielleicht, wohin die Reise geht.

Leider sind die Nachrichten über die haarsträubenden Vorgänge um die Kurzzeitkennzeichen recht spät durchgesickert. In den Oldtimerclubs- und Verbänden formiert sich aber gerade der Widerstand und am sinnvollsten scheint hier die Unterzeichnung einer entsprechenden Petition zu sein:https://www.openpetition.de/petition/online/kurzzeitkennzeichen-weiterhin-ohne-tuev-und-auWenn ich mal eine Prognose wagen darf: ein ähnliches Schicksal wird früher oder später die 07er Nummer und das H-Kennzeichen treffen. Wenn wir uns JETZT nicht bewegen, wann dann?
Leute, schwigt euch auf und unterzeichnet. Es fehlen noch reichlich Unterschriften und die Zeichnungsfrist für die Petition endet am 31.12.2014.

Nachtrag am Freitag, 13. März:
Die Petition wurde zum wiederholten Male verlängert; jetzt bis zum 31.03.2015. Bis zum13. März haben sich gerade einmal 34.443 Menschen in Deutschland zur Unterzeichnung aufraffen können. Es ist zum verzweifeln in diesem Land. Kaum jemand kriegt für irgendetwas seinen Arsch hoch. Alle glauben immer, es gehe sie nichts an, man könne da eh nichts machen oder „das regeln schon die anderen“. Wenn das Kind dann in den Brunnen gefallen ist, wird wieder lauthals gejammert.

Das Ende von Dedelstorf

Unsere Zeit in der ehemaligen Dedelstorfer Kaserne geht nun unaufhaltsam dem Ende entgegen. So haben sich nun nacheinander zwei Spezialkräfte-Teams der Executive Technicans Of Destructive Engineering daran gemacht, die problematischen (weil unhandlichen) Teile aus der Halle bergen.

Team I (Winni, Stefan, Holgi, Thorsten, Nato, Harald, Alex) widmete sich dem Hanomag Fahrgestell mit Fahrerhaus,  Achsen, Blattfedern und Verteilergetriebe.

Team II kümmerte sich einige Tage später um zwei zurück gebliebene Motoren.

Die neue Schlangenmacherhalle

Da die Anzahl der Hanomag AL28 in Hornburg unaufhörlich zu wachsen scheint, war es nur eine Frage der Zeit bis die Schlangenmacher eine neue und damit größere Halle benötigen. Nun war es dann so weit. Am letzten Freitag im Januar trafen sich nun alle um die Mittagszeit verfügbaren Schlangenmacher und begannen mit den Umbauarbeiten. Zunächst galt es einige Betonblöcke zu beseitigen, die mehr oder weniger dumm im Weg rum standen und dadurch mehreren Autos den zukünftigen Platz stahlen.

Mecki war mit schwerem Gerät angerückt und so machten sich alle an die Abbrucharbeiten. Nach rund 8 Stunden intensivem pressluftgehämmer wurden insgesamt 3.640 kg Schutt zur Halde gefahren.

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Noch ein Hanomag in Hornburg

Am letzten Samstag machten sich Nato und Stefan Richtung Winsen-Luhe auf und erbeuteten dort einen Hanomag AL28…..  oder was davon übrig ist.

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Der erste Eindruck täuschte allerdings, denn der Hano sprang trotz der 10 Jahre Standzeit mehr oder weniger klaglos an.

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Nach den üblichen Checks und den darauf folgenden Reparaturen ging es dann auf eigener Achse zurück nach Hornburg. „Die Karre rennt wie verrückt“ stellte Stefan nach der rasenden Rückfahrt in heimatliche Gefilde zu seinem erstaunen fest. „Den Schladener Berg ging der mit 75 Km/h hoch“. Der Sache werden wir demnächst mal auf den Grund gehen…..